Termine der Arbeitskreissitzungen
Faltblatt zum 10-jährigen Jubiläum des AK Asyl Backnang (DIN A4 doppelseitig, PDF, 313 kB)
14.03.2012:
Seit seiner Gründung im Jahr 2001 kümmert sich der AK Arbeitskreis Asyl Backnang um Flüchtlinge aus vielen verschiedenen Ländern. Etwas verspätet „feiern“ wir nun unser 10-jähriges Bestehen mit zwei Veranstaltungen:
Wir haben die Berliner Compagnie (*) mit ihrem Gastspielstück „Die Weißen kommen“ eingeladen. Thema ist die lange - ungleiche - Beziehung zwischen Europa und Afrika mit ihren Auswirkungen auf den gegenwärtigen Zustand unseres Nachbarkontinents.
Mittwoch, 14. März 2012, 20.00 Uhr:
| Ort: | Backnanger Bürgerhaus Bahnhofhotel |
| Eintritt: | 10 €, Schüler und Schülerinnen erm. 5 € |
| Vorverkauf: | Buchhandlung Kreutzmann und Weltladen |
Programm:
* Das in Berlin ansässige Tourneetheater ist 1981 aus der Friedensbewegung hervorgegangen und wurde 2009 mit dem „Nationalen Aachener Friedenspreis“ ausgezeichnet.
03.03.2012:
Inhaltlich ergänzend und zeitlich parallel ist die
zu sehen, die die Amnesty-International-Arbeitsgruppe im Bezirk Braunschweig-Wolfenbüttel erarbeitet hat. Sie zeigt eindrücklich, wie der Weg und das Schicksal vieler Flüchtlinge an den Südgrenzen Europas verlaufen und wie die EU auf diese humanitäre Herausforderung reagiert.
Samstag, 3. März 2012, 10.00 Uhr:
Programm:
Zu allen Veranstaltungen laden wir Sie herzlich ein und freuen unsd über Ihr Kommen.
28.07.2010:
Der Fernsehsender Regio TV berichtete in seiner aktuellen Sendung über die Familie Krasnici aus dem zerfallenen Jugoslawien, die in Burgstetten Schutz vor Verfolgung gesucht hat und durch die Behörden auseinandergerissen wurde. Die Familie mit drei Kindern war seit der Abschiebung des Vaters im Jahre 2003 fast 7 Jahre getrennt, Herr Krasnici kam im Dezember letzten Jahres als „Tourist“ aus Montenegro, erhielt zunächst eine Duldung und hat nun eine Aufenthaltserlaubnis unter der Bedingung erhalten, dass er innerhalb von 6 Monaten (mit erschwerten Bedingungen) einen Arbeitsplatz findet. Die Eingabe des AK Asyl Backnang bei der Härtefallkommission war von dieser nicht angenommen worden.
Sie können den Beitrag hier nachschauen.
22. - 28.07.2010:
Welcome, das neue Meisterwerk von Philippe Lioret(„Die Frau des Leuchtturmwärters“), kommt vom 22. - 28. Juli ins Backnanger Filmtheater. Der Film erhielt den Filmpreis LUX 2009 des Europäischen Parlaments. Nach amnesty international ist er „Ein Edelstein im Menschenrechtskino!“. Im Mittelpunkt steht das Leben illegaler Emigranten in Frankreich. Für viele von uns eine fremde Welt und dennoch so nah. Der Film handelt von dem seit Monaten auf der Flucht befindlichen Bilal.
Der 17-jährige Kurde hat sein Land verlassen, um seine Freundin wiederzusehen, die nach England emigriert ist. Zu Fuß schaffte es Bilal auf abenteuerlichen Wegen vom Irak durch ganz Europa bis an die Nordküste Frankreichs. Hier in Calais geht es für ihn nicht weiter. Bilal und seine Freundin trennen nun, mitten im Winter, der von starkem Nordwestwind aufgewühlte Ärmelkanal. 34 Kilometer liegen zwischen Bilal und der englischen Küste. Bilal beschließt, im Hallenbad von Calais das Schwimmen zu trainieren. Hier lernt er Simon (Vincent Lindon) kennen, einen ehemaligen Topschwimmer, der sich seinen Lebensunterhalt als Schwimmlehrer verdient und dessen Ehe gerade zerbrochen ist. Er fasst den Entschluss, dem illegalen Einwanderer Bilal zu helfen. Zwischen den beiden verzweifelten Männern entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft, für die Simon bereit ist, alles zu riskieren. „Welcome“ erzählt auf einfache Weise zwei gegensätzliche Liebesgeschichten, die sich an der absurden Weltordnung stoßen.
Der Kinofilm läuft im Backnanger Filmtheater, Eduard-Breuninger-Straße, von Do, 22. bis So, 25. Juli um 17.30 Uhr und von Mo, 26. Juli bis Mi, 28. Juli um 20 Uhr sowie am Sonntagnachmittag, 25. Juli, um 14.45 Uhr. Am Sonntag ist der Eintritt ermäßigt.
Weitere Informationen:
05.08.2007:
Der SWR beschäftigt sich in einer Sendung über eine Backnanger Flüchtlingsfamilie mit der neuen Bleiberechtsregelung. Silke Arning, die verantwortliche Redakteurin der Sendung, war in Backnang und hat zwei Flüchtlingsfamilien besucht. Die Fälle sollen dokumentieren, wie Flüchtlinge aus formellen Gründen durch die Maschen der alten und neuen Bleiberechtsregelung fallen; ein junger Mann soll als positives Beispiel dargestellt werden: Er hat nämlich eine Aufenthaltserlaubnis bekommen, da er ab September eine Ausbildung in einer Schlosserei absolvieren wird.
Das Manuskript im RTF-Format können Sie direkt beim SWR herunterladen. Es ist für die Zwecke der Rundfunks optimiert, d. h. große Schrift und großer Zeilenabstand. Mit einem Word-Makro kann der Umfang von 12 auf 5 DIN-A4-Seiten reduziert werden. Weiterhin finden Sie auf der Programmseite ein Programm zum richtigen doppelseitigen Bedrucken von Texten für den Heftdruck, z. B. im Fall von PDF-Dateien, die Sie nicht selbst bearbeiten können.
Außerdem können Interessierte eine Aufzeichnung auf CD bei uns ausleihen. Nähere Informationen auf Anfrage.
| Datum | Uhrzeit | Programm | Sendung |
|---|---|---|---|
| So, 05.08.2007 |
12.05 -12.30 |
SWR 2 |
Glaubensfragen:
Im Rennen um die begehrten Arbeitsplätze sind nun auch die rund 100.000 langjährig geduldeten Ausländer mit dabei. Wer bis Ende 2009 einen Job ergattert, darf bleiben. Wer leer ausgeht, muss seine Koffer packen. Eine unzumutbare Regelung für alle behinderten, erwerbsunfähigen oder traumatisierten Flüchtlinge, kritisieren die Kirchen in Deutschland und mahnen ein humanes, sozial gerechtes Bleiberecht an. So müssten auch Kinder und Jugendliche, die in Deutschland aufgewachsen und integriert sind, eine eigenständige Aufenthaltserlaubnis erhalten. Sorge bereiten den Kirchen auch die verschärften Bestimmungen für Bürgerkriegsflüchtlinge, die sich nur dann in Deutschland aufhalten dürfen, wenn die Länder einen Abschiebestopp erlassen haben.
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15.03.2007:
Karlsruhe/Winnenden - Der Bundesgerichtshof hat den Betreiber des Nixgut-Versandes in Winnenden vom Vorwurf der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen freigesprochen. Jürgen Kamm war vom Landgericht Stuttgart zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt worden, weil er über seinen Versandhandel Anstecker, Aufkleber, Kleidungsstücke und andere Artikel mit Zeichen wie durchgestrichenen, zertretenen oder ordnungsgemäß entsorgt werdenden Hakenkreuzen und anderen Anti-Nazi-Symbolen vertrieben hatte. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und auch das Stuttgarter Landgericht sahen darin den Tatbestand des § 86a StGB erfüllt, wonach demjenigen eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe droht, der Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (zu denen auch SS und NSDAP gehören) verwendet oder verbreitet. Schon zuvor war ein Student vom Amtsgericht Tübingen verurteilt worden, weil er bei einer Demonstration einen Anstecker mit durchgestrichenem Hakenkreuz getragen hatte. Er wurde jedoch in der Berufungsinstanz vor dem Landgericht Tübingen freigesprochen.
Bereits die Anklage gegen Jürgen Kamm und erst recht das Urteil lösten bundesweit gewaltige Proteste aus. Prominente Politiker und Gewerkschafter solidarisierten sich mit dem Angeklagten: Claudia Roth trug bei einer Veranstaltung in Backnang, der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und die Landesvorsitzenden von DGB und GEW, Rainer Bliesener und Rainer Dahlem, bei einer Großdemonstration in Stuttgart am 21. Oktober 2006 einen Anti-Nazi-Anstecker und zeigten sich hinterher selbst bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart an.
Die Bundesregierung hatte für den Fall, daß das Urteil vor dem BGH Bestand haben sollte, sogar angekündigt, das Gesetz dahingehend klarzustellen, daß das Verbreiten von gegen den Nationalsozialismus gerichteten Symbolen nicht unter den Straftatbestand des § 86a fallen solle. Das ist nun zum Glück nicht mehr nötig. Sowohl Regierung als auch Opposition, aber auch die gesamte Presse, zeigten sich erleichtert über das Urteil aus Karlsruhe. Das Unverständnis im Ausland und der Schaden für Deutschland wäre immens gewesen, wenn Nazi-Gegner hierzulande verfolgt worden wären, als ob sie selbst Nazis wären. Wo Sie weitere Informationen über den aktuellen Sachstand erhalten, erfahren Sie über unsere Verweise.
Jeden 1. Dienstag im Monat, Gartenstraße: Asylkaffee
07.03.2012, 19.30 Uhr: Winnenden, Albrecht-Bengel-Haus, Beate-Paulus-Raum, Bengelstraße (So kommt man hin):
Gemeinsame Sitzung mit dem Bezirksarbeitskreis Asyl Schorndorf-Waiblingen
04.07.2012, 19.30 Uhr: Winnenden, Albrecht-Bengel-Haus, Beate-Paulus-Raum, Bengelstraße (So kommt man hin):
Gemeinsame Sitzung mit dem Bezirksarbeitskreis Asyl Schorndorf-Waiblingen
14.11.2012, 19.30 Uhr: Winnenden, Albrecht-Bengel-Haus, Beate-Paulus-Raum, Bengelstraße (So kommt man hin):
Gemeinsame Sitzung mit dem Bezirksarbeitskreis Asyl Schorndorf-Waiblingen
letzte Änderung: 14.02.2012